• An manchen Tagen fühlt man sich so alt!

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  • Der Rächer der Fahrschüler!

    Heute ist endlich einmal das passiert, was man sich in seiner Fahrschulzeit immer gewünscht hat:

    Frankfurt-Liederbach, Linksabbiegespur zur Autbahnauffahrt auf die A66 Richtung Frankfurt/Main.
    Vor mir ein Opel Astra, davor ein Golf einer Fahrschule, den Gegenverkehr beim Linksabbiegevorgang abwartend.
    Der Fahrschüler oder die Fahrschülerin zögert lange und traut sich auch mit einer größeren Lücke des Gegenverkehrs nicht abzubiegen. Es dauert!

    Der Fahrer direkt hinter der Fahrschule beginnt kurz zu hupen.
    Das Fahrschulauto zögert noch immer, verpasst weitere Lücken, in denen ein Abbiegen durchaus möglich gewesen war.
    Der Fahrer direkt hinter der Fahrschule drückt die Dauerhupe.

    Und dann passiert es endlich:

    Der Motor des Fahrschulautos geht aus, die Beifahrertüre öffnet sich und es entfaltet sich ein etwa zwei Meter großer, sehr breitschultiger und grobschlächtig aussehender Fahrlehrer.

    "Ohoh!", denke ich, "jetzt bitte keine Schlägerei! Sonst bin ich Zeuge und muss meine Zeit mit Aussagen verbringen, muss vielleicht sogar schlichten oder eine blutende Nase verarzten. Ich will doch einfach nur nach Hause."
    Ich blicke in den Rückspiegel und sehe, dass die kleine Frau im Wagen hinter mir bereits ihr Handy ans Ohr hält.

    Der Fahrlehrer hat sich komplett entfaltet und geht einige Schritte auf den Opel Astra zu. Kein Mensch traut sich mehr zu hupen.
    Der Fahrlehrer baut sich vor dem Astra auf, zückt seine Zigarettenschachtel und sein Feuerzeug und steckt sich lässig eine Zigarette an, zieht und blickt den Astrafahrer grinsend an.

    Wenn ich nicht so völlig überrascht gewesen wäre - ich hätte applaudiert!

    Der Astrafahrer platzt fast vor Wut, blinkt und überholt den Fahrlehrer nebst Golf und bekommt endlich seine freie Fahrt.
    Der Fahrlehrerriese steigt wieder in den Golf, Golf wird angelassen, Lücke wird abgewartet und Fahrschule biegt ab.
    Der Spuk ist vorbei und ich kann bis jetzt kaum glauben, was passiert ist.

    Lernt man das in seiner Fahrlehrerausbildung?

    Wenn mal was cool war, dann DAS!

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  • Neues vom Spocht!

    .... ich habs getan!
    Ich war 45 Minuten RENNEN! Und das habe ich tatsächlich durchgehalten. Aber nur, weil ich mich mit der richtigen Musik im iPod getuned habe, sonst hätte ich das NIE UND NIMMER durchgehalten.

    Ich bin ganz stolz!

    Und morgen muss mich jemand aus dem Bett mobilisieren und an meinen Arbeitsplatz transportieren.
    Zu dumm, dass meine Sänftenträger frei haben!

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  • "Beobachten Sie, aber denken Sie nicht!"

    Ein Abend mit Dr. Mark Benecke: Mit Witz durch die Kriminalbiologie

    Dr. Mark Benecke ist promovierter Kriminalbiologe. Sein Aufgabengebiet: Fliegen, Würmer und Maden. Durch seine Analysen verschiedener Insekten, die auf Leichen gefunden wurden, konnte schon unzähligen Verbrechern weltweit das Handwerk gelegt werden. In seinem "Infotainment"-Vortrag über seine Arbeit wird kein Bild ausgeblendet. Gezeigt werden im Rahmen seiner Vorträge unter anderem auch Aufnahmen stark entstellter Leichen. Denn nur durch detaillierte Neuaufnahmen lassen sich die wirklich interessanten Fragen klären: Warum hat die aufgedunsene Männerleiche so lange Fingernägel? Und welche Madenart kriecht gerade aus ihrem Mundwinkel? Benecke räumt dabei mit allen Grusel-Mythen aus dem Leichenkeller radikal auf, präsentiert Schockierendes ohne Pixel oder Balken und schafft es doch, durch bizarre Assoziationen alle zum Lachen zu bringen und Ängste zu bannen.
    (Zitiert aus: http://www.ztix.de/Centralstation/infos/3259001.html)

    Inzwischen war ich das dritte Mal Gast bei einem "Benecke-Abend". Es wiederholt sich nichts, im Gegenteil: Es wird von Mal zu Mal interessanter.

    Gerade habe ich in aller Ausführlichkeit die Homepage von Benecke durchgelesen. (Sie ist sehr umfangreich - es dauert Stunden.)
    Man findet sie hier: www.benecke.com

    Auf dieser Homepage findet man allerlei Skuriles. Wie z.B. den Internetauftritt einer Künstlerin, die sich auf Special-Make-up-Effects sowie Creature-Design spezialisiert hat. Vorsicht beim Durchsehen der Website. Man findet dort einige Bilder, die nichts für schwache Nerven sind. www.rotten-art.com

    Memo an die, die wissen, wer gemeint ist: Wir sollten über eine Rotten-Art-Party nachdenken!

    .........

    Na toll, jetzt habe ich mir vielleicht ein Ding eingebrockt: Nach Durchsicht der Rotten-Art-Website und damit dem Betrachten ALLER Bilder, kann ich Angsthase natürlich nicht mehr ins Bett. Die A-Mannschaft meiner Beziehung (ich bin die B-Mannschaft) schläft seit Stunden den gerechten Schlaf der Grippe-Erkrankten und ich sitze nun bibbernd vor Angst im Wohnzimmer. Es ist dunkel, und es ist verdammt still. Sonst fliegen ständig Flugzeuge, sprechen die Nachbarn sehr laut oder fahren knatternde Mofas durch die Gegend. Aber ausgerechnet JETZT: Kein Geräusch! Und damit dreht meine selektive Wahrnehmung voll auf - die Heizung wird zur Kettensäge, der Wind zu undefinierbaren Klopfgeräuschen.....

    Oder: Wenn Sie auch so eine nervenschwache Persönlichkeit sind wie ich, kennen Sie das: Man schaltet um diese Uhrzeit (0.56 Uhr) gaaaaanz kurz vor dem Zähneputzen nur noch mal ganz schnell den TV ein und landet prompt in einem Grußel-Horror-Schocker, sieht drei Millisekunden einer Horror-Szene und muss dafür die ganze Nacht bezahlen, in der man sich mit Horror-Vorstellungen und Angstphantasien im Bett hin und herwälzt. GENAUSO GEHT ES MIR GERADE!

    Manchmal wünsche ich, ich hätte etwas weniger Phantasie.

    Ihre Logoschlotter

     

  • Sand-Animation

    Sehr sehenswert!!!

     

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  • Das Ergebnis meiner TV-Karriere: Freitag, 13. November 2009, 16.00 Uhr im HR

    Wer sich an meine TV-Karriere-Start erinnert, will sicherlich wissen, wie die Karriere nun läuft gelaufen ist.

    Soviel vorweg: Ich habe leider nur einen sehr kurzen Auftritt in dieser Quiz-Show.

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  • Über Würstchen oder die Kunst des Heisluftblasens!

    Meine Kollegin behandelt regelmäßig eine sehr schwer betroffene Patientin ambulant in einem Pflegeheim.
    Dort hat sie sich mit dem dort behandelnden Physiotherapeuten zusammengetan, beide ziehen am gleichen Strang, die Zusammenarbeit klappt ausgezeichnet.

    Die Angehörigen der Patientin haben jedoch zusätzlich einen "Experten" angeheuert - der alle sechs Wochen für viel Geld aus über 40km entfernten Praxis anreist um dort VOR den anwesenden Therapeuten UND den anwesenden Angehörigen den dicken Molly macht. Vermutlich lässt er sich seine Reise UND seine Anwesenheit in Gold auswiegen.

    Heute durfte ich das einmal miterleben:
    Das Würstchen verlor in den ersten acht Sekunden unseres Kennenlernens gleich alle eventuell vorhandenen Sympathie- und Gnadenpunkte auf einmal. Ich stellte mich mit vollem Namen und in meiner Funktion vor und er gab mir freundlich die Hand und sagte nur: "Ahja, guten Tag!" Da hätte ich schon durchladen können.

    Und dann referierte das Würstchen. Über das was geschah, was getan wurde und was noch getan werden muss. Ich kam mir vor, als wäre ich anwesende Protokollschwester der Oberarztvisite. Der anwesende Physiotherapeut, der die Patienten täglich behandelt betonte stoisch, dass er das genau so mache und zwar alleine und das jeden Tag. Aber das und die Äusserungen meiner Kollegin betreffend ihrer rudimentären Fachkenntnis wurden galant überhört.

    Memo an mich: SO kann man auch ganz gut sein Geld verdienen!

    Später wurde tatsächlich gearbeitet  - aber nur unter der Anleitung und Regie des Würstchens! (Ich denke mal, ohne ihn hätten wir alles total falsch gemacht!!!)

    Und dazwischen immer schön: "Sie müssen das tun, darauf achten und dies nicht vergessen..... blahblahblah ... und unlängst war ich dazu auf einer Fachtagung .... (die hiesigen Blogleser erinnern sich: es ging um die Fachtagung Anfang Oktober - da konnte ich lässig sagen: jo, da war ich auch) .... blahblah .... findet bei uns eine Fortbildung statt .....

    SO verdient das Würstchen sein Geld! Und das ist sehr peinlich für alle die nach dem Bobath-Konzept arbeiten - das Würstchen scheint wahrlich ein schwarzes Schaf zu sein.

    SO könnten wir übrigens auch unser Geld verdienen!
    Wir tun es aber nicht, denn: Es ist umoralisch, therapeutisch nicht vertretbar, beutet Kostenträger und Kassenzahler aus und ist extrem unkollegial.

    Und jetzt habe ich soooooooo n'dicken Hals!!!!!

    Logonette

     

     

  • Warum?

    Warum habe ich einen Vater, der mir als Kind fast alles beigebracht hat und der heute nicht in der Lage ist, regelmäßig seine Emails zu überprüfen?????

    Mein Vater kann mir in Perfektion die Zusammensetzung des Deutschen Bundestags sowie das Wahlrecht in den USA erklären. Er kann aus dem Tiefschlaf geweckt werden und bekommt alle deutschen Bundespräsidenten der Reihenfolge ihrer Amtszeiten auswendig aufgesagt ohne auch nur zu zögern.

    Mein Papa ist wahrlich nicht doof, doch was Computerdinge betrifft ist er wohl ein absolut hoffnungsloser Fall!

    Heute wurde ich mal wieder als "hauseigene Systemadministratorin" gerufen. "Email geht nicht mehr! Alles Mist! Ich kauf mir einen neuen Computer." (Die lezten beiden Sätze werden eigentlich immer rezitiert, wenn etwas am PC hakt.)

    Nach längerem durchforsten des heillos durcheinandergeratenen Dateiensystems konnte ich herausfinden, dass der Account meines Vaters bei web.de einfach so pickepacke voll mit Emails war, dass die Speicherkapazität seines Zugangs einfach überschritten war.

    Mein Vater HAT gerne ein Emailprogramm, welches nun auch wieder funktoniert. Er BENUTZT es nur nie!

    Wie sagte eine Kollegin unlängst so schön: Das kann nur die Papa-Krankheit sein, die hat mein Papa auch.

    Wer leidet noch?

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  • Kirchwasserstäbchen

    .... sind mit Weihwasser gefüllt?

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  • Fotoblogstöckchen

    Auf dem Blog von Creezy, der sich "holy fruit salad!" nennt, fand ich ein Blogstöckchen, das ich nicht auslassen möchte.

    Die Aufgabe ist simpel und kann auch bei schlechtem Wetter durchgeführt werden. Ihr durchgrast Eure Wohnung mit offenen Augen und guckt Euch ein paar Gegenstände heraus, die Euch an Eure Kindheit erinnern. Diese werden fotografiert, gerne auch in neu lomografischer Handyqualität und dazu könnt Ihr gerne ein paar wenige bis viele Worte verlieren, warum dieser Gegenstand Eure Erinnerung weckt und Euer Herz berührt.

    Und hier sind sie: Die Gegenstände, die mich an meine Kindheit erinnern:

    Metallkatze

    Da wäre zum ersten diese Blechspielzeug-Katze. Ganz früher hatte sie noch ein Wollknäuel zwischen den Pfoten. Man kann sie heute noch aufziehen, ich habe sogar noch den Schlüssel dazu. Dann flitzt die Katze Kreise ziehend und sich um ihre eigene Achse drehend durch die Gegend.
    Dieses Spielzeug hat schon meinem Papa gehört und wo er es herbekommen hat, weiss leider niemand mehr.
    Ich kann mich erinnern, dass ich diese Katze früher so gerne hatte, dass sie - obwohl sehr hart weil Metall - bei mir im Bett schlafen musste.
    Heute sitzt sie hinter Glas bei meinen Schätzen und ist in Rente. Ich habe mich gar nicht mehr getraut, sie mal wieder aufzuziehen.

    Kameras
    Auch hinter Glas - weil mir sehr wertvoll - ist die Kamera meines schon als junger Mann verstorbenen Großonkels (?). Der Bruder meiner Oma. Er hatte eine Kamera und hat damit sehr viel fotografiert. Meine Oma hat sie mir eines Tages gegeben und man kann bis heute noch damit Bilder machen. Die zweite Kamera (rechts) habe ich mir später für viel Geld dazugekauft.

    Apothekerregal

    Ein Highlight unserer Wohnung. Das liebste Stück! Es ist ein alter Apothekerschrank, den mein Papa während seines Zivildienstes im Altenheim geerbt hatte. Er stand jahrelang im Keller meiner Oma und beherbergte dort die selbstgemachte Marmelade und teilweise auch das Eingemachte. Heute riecht der Schrank innen tatsächlich noch nach Marmelade. Die Gläser lassen sich nach oben klappen und nach hinten wegschieben. Ich weiss, dass man diesen Schrank heute in NEU für sehr viel Geld bei Manufactum kaufen kann. (Dieser riecht dann aber nicht so lecker nach Marmelade.)

    Puppengeschirr

    IN diesem Schrank steht ein altes Puppengeschirr, mit dem ich als Kind ganz oft gespielt habe. Ein Wunder, dass noch soviele Teile davon erhalten sind. Meine Mama und meine Oma haben schon damit gespielt.
    Bello und ich
    Das sind Bello und ich.
    Auf dem Foto feiere ich meinen einjährigen Geburtstag (links im Bild die Geburtstagskerze). In den Händen halte ich sehr glücklich meinen Bello. Bello ist eine Steiftierhandpuppe. Seine Ohren wurden inzwischen sicherlich über zwanzig Mal wieder angenäht.
    Er war überall dabei: Ausflug, Urlaub, Landschulheim. Er hat alle Kinderkrankheiten mit mir durchgemacht, er hat mit mir Fahrradfahren gelernt sowie Lesen und Schreiben.
    Inzwischen hat er alle Umzüge mitgemacht und mich auch in meinem Erwachsenenleben durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Er teilt sich den Platz mit der Blechkatze hinter Glas und schaut mir im Moment gerade beim Bloggen zu.
    Ich habe ihn heute noch immer sehr sehr gerne!

    Und was begleitet Sie schon durch das ganze Leben?

    Fragt, Logonette

     

     

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